Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Registrieren Sie sich oder melden Sie sich an, um Artikel auf tagblatt.ch lesen zu können.

Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann schliesst erneut mit einem Rekordergebnis ab

Die Gemeinderechnung mit einem hohen Ertragsüberschuss gibt den Bürgern allen Grund zur Freude. Gemeindepräsident Rolf Züllig sprach darum an der Bürgerversammlung über anstehende Projekte.
Sabine Camedda
Das Gemeindehaus in Alt St. Johann ist zu klein. Im Mai wird über den Neubau des östlichen Teils abgestimmt. (Bild: Sabine Camedda)

Das Gemeindehaus in Alt St. Johann ist zu klein. Im Mai wird über den Neubau des östlichen Teils abgestimmt. (Bild: Sabine Camedda)

Die Stimmbürger der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann haben allen Grund zur Freude über die Jahresrechnung. Schon wieder habe man ein Rekordergebnis erzielt, führte Gemeindepräsident Rolf Züllig am Mittwochabend an der Bürgerversammlung aus. Bei der Budgetierung im November 2017 sei man von einem Ausgabenüberschuss von fast 43'000 Franken ausgegangen. Schliesslich schloss die Rechnung mit einem Plus von 1,7 Millionen Franken. Damit wurden zusätzliche Abschreibungen vorgenommen, fast 370'000 Franken wurden dem Eigenkapital zugewiesen.

Rolf Züllig führte dieses Ergebnis auf mehrere Faktoren zurück, allen voran auf deutlich höhere Steuereinnahmen. Diese fielen um 930'000 Franken über dem Budget aus, obwohl für 2018 der Steuerfuss gesenkt worden ist. In Anbetracht des hohen Niveaus der Steuererträge stellte Rolf Züllig eine weitere Senkung des Steuerfusses auf 2020 in Aussicht. Die Bildung, mit rund 25 Prozent der Ausgaben der grösste Posten, benötigte rund 190'000 Franken weniger als veranschlagt. Züllig begründete dies unter anderem mit weniger Fördermassnahmen und einem tieferen Schulgeld für die Oberstufenschüler in Nesslau.

Die Heime schlossen mit einem Aufwandüberschuss. Dies sei nicht weiter schlimm, folgerte Rolf Züllig, denn sie verfügen über gut dotierte Reserven.

Das Investitionsbudget für 2018 wurde nicht voll ausgeschöpft. Die Wasserversorgung Berg ist noch nicht abgeschlossen, ebenfalls befindet sich das Schulhaus noch im Bau. Die Umfahrung des Zwinglihaus sei zudem noch nicht realisiert worden, sagte Rolf Züllig. Die Rechnung gab keinen Anlass zu Diskussionen und wurde genehmigt.

Auszonungen beschäftigten den Gemeinderat

Rolf Züllig nutzte die Aufmerksamkeit der 132 Stimmbürger, um über den Stand der Ortsplanung zu informieren. Gemäss dem aktuellen Wissensstand muss die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann über 13 Hektaren Bauland auszonen. Der Gemeinderat wollte in Kürze mit den betroffenen Landbesitzern sprechen. Nun habe sich aber herausgestellt, dass die Ortsplanung mehr Zeit beanspruche, sagte Züllig.

Bereits konkreter sind die Ausbaupläne für das Gemeindehaus. Vor allem, weil die Verwaltung mehr Platz brauche und weil im Sozialamt und im Betreibungsamt weder Diskretion noch Sicherheit gewährleistet sind, müsse man handeln, sagte Rolf Züllig. Geplant ist, den östlichen Teil des Gemeindehauses abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen. Im westlichen Teil sollen einige bauliche Anpassungen vorgenommen werden. Auch die Parkierung soll neu geregelt werden.

Rolf Züllig sprach von Ausgaben in der Höhe von rund 2,5 Millionen Franken. Die Gemeinde bekommt vom Kanton jedoch noch rund 200'000 Franken, die seit der Gemeindevereinigung für den fusionsbedingten Mehraufwand ausstehend sind. Die Stimmbürger können am 19. Mai über das Bauvorhaben abstimmen. Eine Informationsveranstaltung findet am 30. April statt.

Riesiges Volksfest in Alt St. Johann

Ferner informierte Rolf Züllig, dass das Schweizer Fernsehen eine Toggenburger Ortschaft als Austragungsort von «SRF bi de Lüt» ausgesucht hat. «Wir haben uns beworben und die Wahl fiel auf Alt St.Johann», verkündete der Gemeindepräsident. Die Fernsehsendung wird am Samstag, 14. September, live aus Alt St.Johann ausgestrahlt. Es soll ein riesiges Volksfest geben, das ein positives Image in die Schweizer Stuben tragen soll.

Die allgemeine Umfrage wurde von den Stimmbürgern nicht genutzt. Abgeschlossen wurde die Bürgerversammlung mit einem weiteren Ständchen des Männerchors Säntis, danach waren die Bürger zu einem Apéro eingeladen.

«Tagblatt»-Newsletter abonnieren

Der kompakte Überblick am Abend mit den wichtigsten Ereignissen und Themen aus der Ostschweiz und der Welt. Zusammengestellt von der Redaktion. Hier können Sie sich mit einem Klick kostenlos anmelden.

  • Speichern Sie Artikel.
  • Erhalten Sie individuelle Empfehlungen.
  • Nutzen Sie die Vorteile auf allen Geräten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.